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Einführung des neuen Weltstandards bringt Klarheit!!!

Der neue Weltstandard 'Phytosanitäre Maßnahmen für Holzverpackungen' (FAO-ISPM Nr. 15) wurde im März 2002 eingeführt, um die weltweiten Handelshemmnisse zu beenden, die den Wirrwarr aus Importbeschränkungen für Holzverpackungen verursachte. Diese Beschränkungen hatten verschiedene Länder eingeführt, weil sie befürchteten, lebende Schädlinge (bspw. der Kiefernholznematode und der Asian Longhorned Beetle) könnten in den Holzverpackungen beim Transport mit importiert werden, was in der Vergangenheit etliche Male vorgekommen ist. Die im Weltstandard anerkannten Maßnahmen sollen dieses Risiko verhindern.

Die unter der ISPM-Nr. 15 festgeschriebenen Maßnahmen sind:

  • Wärmebehandlung (heat treatment) der Holzverpackungen von mindestens 30 Minuten bei 56 °C im Kern des Holzes.
  • Begasung mit Methylbromid nach festgelegten Spezifikationen.
  • Daneben schreibt die Norm vor, entrindetes (debarked) Holz zu verwenden.

Nach der Einführung des neuen Weltstandards haben verschiedene Länder sofort damit begonnen, die Maßnahmen umzusetzen. Es wird erwartet, dass Länder wie die USA, Kanada, Mexiko und China die Anforderungen schon zum 1. Januar 2004 als Norm behandeln werden. Die EU wird ihrerseits besagte Maßnahmen für Drittländer bei Importen in die EU anwenden. Für den grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb der EU gilt der neue Weltstandard nicht.

Als niederländische Antwort auf den eingeführten Weltstandard wurde die 'Stichting Markering Houten Verpakkingen' (SMHV; Stiftung zur Markierung von Holzverpackungen) gegründet. Diese regelt in den Niederlanden das Markierungssystem nach dem Weltstandard. Käufern und/oder Benutzern von Holzverpackungen wird somit problemlos der weltweite Transport garantiert. Jeder niederländische Hersteller, Händler und/oder Reparateur von Holzverpackungen kann bei der SMHV seine Teilnahme am niederländischen Markierungsprogramm beantragen. Der Antrag wird dann durch eine unabhängige Kontrollorganisation geprüft, (SGS Nederland B.V.), die wiederum der SMHV eine Empfehlung ausspricht. Nach erteilter Genehmigung wird eine eindeutige Registriernummer erteilt, die Teil des (internationalen) Kennzeichens ist.

Natürlich hat Stam Hout Pallets & Kisten B.V. sofort die Teilnahme am Markierungssystem beantragt. Obgleich die Einführung von einem Unternehmen und dessen Mitarbeitern Beachtliches abverlangt, stellten die unterschiedlichen Anforderungen für eine fortschrittliche Firma wie Stam überhaupt kein Problem dar. Stam Hout Pallets & Kisten B.V. erhielt daher als einer der ersten Palettenhersteller von der SMHV das Zertifikat und wurde unter der Nummer 23 registriert. Für den Export von Gütern mittels Transportverpackungen aus Holz, wie Paletten und Kisten, haben Sie künftig bei unserem Unternehmen keinerlei Schwierigkeiten!!!

Zum Schluss geben wir Ihnen im Folgenden noch eine kurze Übersicht über die Importregeln für Verpackungsholz, wie diese von verschiedenen Ländern festgelegt wurden:

China

China

Heutige Situation:
  • Entrindetes Holz oder Holzprodukte Kein(e) Holz/Holzprodukte: "Declaration of Non Wood Package"
  • Behandlung gemäß ISPM- Nr. 15: 1. Wärmebehandlung. Der Holzkern muss 30 Minuten lang einer Temperatur von mindestens 56° C ausgesetzt sein. 2. Begasung mit Methylbromid.
  • Kennzeichen und phytosanitäres Zertifikat.

    Künftig:
    Anforderungen gemäß ISPM-Nr. 15., man erwartet jedoch, dass die Forderung nach dem Zertifkat bald entfällt.
Australie

Australië

Heutige Regelung:

  • Rindenfrei.
  • Behandlung: 1. Begasung (24 h anstelle von 16 h und phytosanitäres Zertifikat) 2. Wärmebehandlung (74° C anstelle von 56° C und 4 -18 h, je nach Holzdicke)
  • Treatment Certificate (Behandlungsbericht.
     
Künftig:
Unbekannt, Regelung ändert sich ständig, noch keine Ankündigung gemäß ISPM-Nr. 15.
Nieuw-Zeeland

Nieuw-Zeeland

  • Heutige Anforderungen:
  • Erfüllen von ISPM-Nr. 15 oder:
  • Frei von Rinde, (Anzeichen von) lebenden Insekten, Schimmelbefall, organischem Material und Erde.
  • Behandlung: 1. Begasung: hohe Konzentration und 24 h 2. Wärmebehandlung: 70° C anstelle von 56° C und 4 -16 h, je nach Holzdicke.
  • Phytosanitär-Zertifikat oder Treatment Certificate. 

Künftig:
Unbekannt, keine Ankündigung
 

Argentinië

Argentinien

Heutige Regelung:
  • Frei von Rinden, Insekten und andere schädl. Krankheiten.
  • Erklärung Verpackungsholz

Künftig:
Unbekannt, keine Ankündigungen

Canada

Kanada

Heutige Anforderungen:

  • Frei von Rinde, (Anzeichen von) lebenden Schädlingen und deren Symptomen (Bohrlöcher u. ä.)
  • Behandlung: KD (max. 20% Feuchte), Begasung, Chemical Impregnation 

Künftig:
Zum 1. Januar 2004 Anforderungen gemäß ISPM-Nr. 15.

USA

USA

Heutige Anforderung:
  • Frei von Rinde, (Anzeichen von) lebenden Schädlingen. Falls nicht rindenfrei: Begasung oder Wärmebehandlung.

Künftig:
Zum 1. Januar 2004 Anforderungen gemäß ISPM-Nr. 15.

Mehr Informationen? Mailen Sie uns unter react@stamhpk.nl
 

 

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